Haben Sie schon einmal getestet, was eine KI über Ihr eigenes Unternehmen sagt? Probieren Sie es doch einmal aus: Tun Sie so, als wären Sie ein potentieller Kunde oder Bewerber, und fragen Sie ChatGPT oder eine andere KI: Was macht das Unternehmen XY? Wer ist der beste Dienstleister für … in meiner Region? Ist das Unternehmen XY ein guter Arbeitgeber?
Und sind Sie zufrieden mit den Antworten? Stimmt alles? Werden Sie richtig dargestellt? Aus meiner Erfahrung kann ich sagen: Für viele Unternehmer sind die Antworten nicht zufriedenstellend. Da ist also noch eine Menge Platz nach oben.
Warum und wie Sie das ändern können, verrate ich in diesem Artikel.
Warum sind die KI-Antworten oft lücken- oder fehlerhaft?
Ich vermute, Sie sind mit den Antworten nicht durchweg zufrieden. Vielleicht haben Sie zum Teil veraltete oder unvollständige Angaben erhalten. Vieles, was Ihnen wichtig ist, fehlt. Wahrscheinlich hat KI bei der Frage nach dem besten Dienstleister nicht Sie, sondern Ihre Wettbewerber benannt. Und zwar nicht, weil diese zwingend besser sind, sondern weil sie online vielleicht besser aufgestellt sind als Sie.
Woher KI ihre Informationen bekommt
Der entscheidende Punkt ist: KI greift ausschließlich auf öffentlich verfügbare Inhalte zu. Das bedeutet, sie kennt Ihre internen Strategiepapiere nicht, sie hat nie mit Ihrem Vertrieb gesprochen und hat natürlich auch keine jahrzehntelange Markterfahrung wie Sie.
Die künstliche Intelligenz basiert primär auf Ihren Trainingsdaten. Was dort nicht zu finden ist oder nicht klar formuliert ist, existiert für die KI nicht.
Das Problem: ein verzerrtes Bild
Viele mittelständische Unternehmen sind fachlich hervorragend aufgestellt, aber digital noch viel zu zurückhaltend. Damit meine ich: Die Webseiten sind zu knapp gehalten, die Leistungen sind zu allgemein formuliert, Spezialisierungen sind nicht klar genug benannt, Referenzen sind veraltet oder fehlen ganz.
Ohne klare, strukturierte Inhalte entsteht ein unvollständiges Bild des Unternehmens. Oder die KI greift auf Informationen zurück, die gar nicht mehr aktuell sind. Im schlimmsten Fall wird Ihr Unternehmen gar nicht erwähnt.
Digitale Sichtbarkeit ist keine Imagefrage mehr
Die Zeiten, in denen eine Website eine Art digitale Visitenkarte war, sind vorbei. Heute ist Ihre Webseite die wichtigste Informationsquelle für künstliche Intelligenz. Und deren Antworten beeinflussen die Kaufentscheidungen Ihrer Kunden.
Wenn also ein potenzieller Kunde eine KI nach „Anbieter für …“ fragt, entsteht dort eine Vorauswahl. Wenn Ihr Unternehmen dort nicht auftaucht, wird der Kunde Sie nicht finden.
Ihr Ziel muss also sein, Ihr Unternehmen online so gut aufzustellen, dass eine KI Ihre Leistungen korrekt und vollständig einordnen kann.